Wie du die Ziele mit deinem Hund erreichst und erfolgreich trainierst.
Egal ob die Leinenführung, der Rückruf, mehr Ruhe, die Hundebegegnung, das Allein bleiben, die Aufmerksamkeit und Orientierung, ein sicheres Sitz und Platz, Deckentraining und Co. dein Thema ist.
Die Frage aller Fragen. Wie schaffst du es endlich mit deinem Hund an dein Ziel zu kommen, würde ich dir gern beantworten. Das Problem daran ist, dass ich dir egal, welche Thema dich gerade beschäftigt, niemals garantieren kann, dass du dein Ziel erreichst. Das kann dir Niemand versprechen. Auch wenn du einen ganz genauen Fahrplan hast und ihn penibel einhältst, kann dir Niemand die Garantie geben, dass der Weg dich ans richtige Ziel bringt.
Es gibt 1.000 verschiedene Trainingsmethoden und jede hat irgendwo seine Berechtigung. Doch jeder Hund ist anders, jeder Mensch ist anders und bei jedem funktioniert eine Methode, ein Trainingsplan, eine Trainingsvariante ganz anders. Jeder setzt es anders um.
Dennoch möchte ich dir einige Punkte mitgeben, die dir helfen deinen ganz persönlichen Weg zu finden.
Hör auf dein Bauchgefühl.
Dadurch, dass wir immer wieder gesagt bekommen wie wir mit unseren Hunden umgehen sollten. Dadurch, dass uns immer wieder ein Bild aufgedrückt wird, wie sich ein Hund zu verhalten hat. Dadurch das uns immer wieder vermittelt wird, dass du als Halter dafür verantwortlich bist, dass sich dein Hund auch wirklich an die Regeln hält, nehmen wir uns Trainingsphilosophien, Trainingsmethoden, Signale und all diese Dinge an. Ohne einmal darüber nachgedacht zu haben, ob es für dich und deine Fellschnute überhaupt notwendig und sinnvoll ist. Wir denken nicht darüber nach, sondern machen es so, weil man es ja so macht.
Und das Ende vom Lied: Du bist von all diesen Infos überfordert. Jeder sagt etwas Anderes. Am Ende weißt du gar nicht mehr wie es für dich richtig ist.
Die Lösung: Wenn du deinen Weg finden möchtest, dann lass dich natürlich von all den Informationen rings ums Hundetraining inspirieren. Lass dich beraten, lies Bücher, Blogbeiträge und co. Hör Podcasts. Besprech dich mit Freunden und Bekannten. Probier die Dinge aus. Aber dann reflektiere für dich, was fühlt sich für dich und deinen Hund gut an und was nicht.
Es gibt kein: Du musst! Es gibt nur ein: Du könntest!
Bleib dran.
Egal für welchen Weg du dich entscheidest. Dein Ziel wirst du erst erreichen, wenn du nicht nur anfängst, sondern auch dran bleibst. Gerade wenn´s schwierig wird, ist es umso wichtiger nicht aufzugeben. Ein Hund lernt sein Leben lang, genauso wie du. Hundetraining ist eine stetige Weiterentwicklung. Eine Berg- und Talfahrt mit viele Hochs und Erfolgserlebnissen, aber auch mit Tiefs und Rückschlägen. Lass dich nicht unterkriegen. Such dir Trainingsbuddies und Inspiratoren, die dich immer wieder neu motivieren.
Mach Fehler und lern daraus
Hab keine Angst davor Fehler zu machen. Ich kann dir garantieren: Du wirst Fehler machen. Genauso kann ich dir garantieren: Du wirst aus diesen Fehlern lernen. Wenn du ständig Situationen vermeidest, weil sie dir Angst machen, weil sie schwierig sind. Wenn du dich nicht selbst auch mal vor Herausforderungen stellst, dann kannst du nicht wachsen und dein Hund auch nicht. Dann kannst du keine positiven Erfahrungen machen.
Geh raus und erlebe das Abenteuer mit deinem Hund. Dann wird mal etwas schief laufen, aber dann stehst du auf, richtest die Krone, hast draus gelernt und machst es besser.
Reflektiere dich und dein Verhalten
Viele Menschen sind der Meinung, dass der Hund nie Schuld an einem Problemverhalten ist, sondern nur sein Mensch. Da stimm ich nicht ganz überein. Ein Hund, der beißt ist schuld, wenn er Jemanden verletzt. Der Mensch hat ja nicht gebissen.
ABER: Der Mensch ist verantwortlich dafür wie er mit dem Verhalten seines Hundes umgeht. Er ist verantwortlich dafür, dass sein Hund mit seinem Verhalten niemandem schaden kann, indem er zum Beispiel Sicherheitsmaßnahmen trifft. Er ist verantwortlich dafür zu sorgen, dass schadhafte Situationen nicht entstehen.
Man müsste sagen: Der Mensch ist nicht Schuld für Problemverhalten. Der Mensch ist verantwortlich dafür Problemverhalten zu minimieren oder abzusichern.
Was ich damit sagen möchte: Da du die Verantwortung für deinen Hund hast, hast du auch dafür zu sorgen, dass es ihm gut geht. Dass die Hintergründe von Fehlverhalten herausgefunden werden, an den Dingen trainiert wird. Deswegen ist es wichtig, dass du in eurem Alltag immer wieder reflektierst, warum unschöne oder stressige Situationen entstehen. Du solltest dir immer überlegen, wie du es besser machen kannst, wie du besser auf deinen Hund eingehen kannst, welche Managementmaßnahmen für dich und deinen Hund notwendig sind. Und wenn du nicht mehr weiter weißt, dann bist auch du dafür verantwortlich dir Hilfe zu holen.
Schau immer: Was kannst du besser machen? Wie kannst du besser mit den Situationen umgehen?
Ich weiß dies waren sehr allgemeine Ratschläge für dich und deinen Hund. Wenn du ganz konkrete Themen hast an denen du dir gerade die Zähne ausbeißt, dann schreib mir doch gern. Vielleicht kann ich dir hier und da einen Ratschlag geben.
Psssst: In den Hundeheldinnen Quick Tipps beschäftigen wir uns diese Woche intensiver und etwas genauer mit dem breiten Feld: Wie kann ich mein Hundetraining erfolgreich gestalten. Hüpf noch im März fix rein und verpass nicht die kurzen knackigen Videos, vollgepackt mit jede Menge Inspiration.
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