Vertraust du mir?
Hast du dich schon öfters gefragt, ob dein Hund dir vertraut? Glaube mir, das ist eine total wichtige Frage, die sich wohl schon jeder einmal gestellt hat. Alle liebenden Hundebesitzer wünschen sich eine harmonische Beziehung zu ihrem Hund. Alle wollen, dass die geliebte Fellschnute einem vertraut.
Doch was steckt da denn eigentlich dahinter? Wie definierst du denn das Vertrauen deines Hundes?
Lass mich raten:
💜 Ein Hund, der seinem Menschen vertraut, lässt sich auch unangenehme Dinge, wie Krallenschneiden, Zeckenentfernen, Augentropfen herein machen usw. gefallen.
💜 Ein Hund, der seinem Menschen vertraut, nimmt sich eher mal zurück, wenn es brenzlich wird oder er unsicher ist. Er sucht Schutz hinter dir, anstatt die Ärmel hochzukrempeln und die Dinge selbst in die Pfote zu nehmen.
💜 Ein Hund, der seinem Menschen vertraut ist gleichzeitig ein sehr orientierter Hund. Ein Hund, der Signale ausführt ohne sie groß zu hinterfragen.
💜 Ein Hund, der seinem Menschen vertraut, sucht die Nähe des Menschen, findet Kontaktliegen toll und lässt sich gern streicheln.
So oder so ähnlich ist die Vorstellung davon, wie sich der Mensch einen Hund vorstellt, der großes Vertrauen hat. Oder wie siehst du das? Berichtige mich doch gern, wenn du es anderes siehst!
In Wahrheit kann man das so nicht pauschal sagen.
Ein gut erzogener Hund ist nicht immer gleichzeitig ein Hund, der seinem Menschen vertraut!
Nichtsdestotrotz: Vertrauen bekommt man nicht einfach so von seinem Hund geschenkt. Vertrauen muss man sich “erarbeiten”.
Es spielen total viele Fakten eine Rolle.
💜 Die Persönlichkeiten von Mensch und Hund
Was hab ich da am anderen Ende der Leine? Was für einen Charakter hat mein Hund? Ist es eher ein schüchterner Hund, der gern die Weisungen und Hilfestellungen seines Menschen annimmt? Oder habe ich da einen total selbstsicheren und selbstständigen Hund? Und: was für ein Mensch bin ich vom Charakter her?
💜 Sicherheit und Schutz
Welche Erfahrungen habt ihr zusammen gemacht? Gab es oft Situationen in denen du deinem Hund Schutz und Sicherheit geben konntest. Hat dein Hund somit gelernt, dass du auch schwierige Situationen meistern kannst. Oder hast du deinen Hund oft im Regen stehen lassen, sodass er selbst für sich einstehen musste, selbst die Dinge regeln musste und keinen Schutz erfahren hat.
💜 Eure Kommunikation
Wie kommuniziert ihr miteinander? Verstehst du deinen Hund? Versteht er dich? Wie klar, konsequent, einschätzbar und fair ist deine Kommunikation und deine Handlungsweise? Ein total komplexes Thema, welches eine mega große Wirkung auf das Vertrauen deines Hundes hat.
💜 Euer Alltag
Habt ihr Spaß miteinander? Oder ist euer Alltag eher eintönig, ode und ein Nebeneinander herlaufen?
Meistert ihr gemeinsam Herausforderungen und schwierige Situationen? Wachst ihr an diesen Herausforderungen?
All diese Aspekte und Fragen solltest du dir einmal anschauen, wenn du dich fragst, ob dir dein Hund vertraut.
Und ja. Ich bin der Meinung, dass die Erziehung einen Einfluss auf das Vertrauen meines Hundes haben kann. Wenn ich konsequent bin. Wenn ich klar und eindeutig bin. Wenn ich die Bedürfnisse meines Hundes erkenne, für ihn einstehe und ihm Sicherheit biete, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass mein Hund mir vertraut, sehr viel höher.
Aber die Erziehung ist nicht der einzige Faktor an dem ich das Vertrauen messen sollte.
Genauso wichtig, wie das Vertrauen deines Hundes, ist die Frage: Vertraust du deinem Hund? Darum soll es im nächsten Beitrag gehen. Wenn du benachrichtigt werden möchtest, dann trag dich doch gern in meinen Emailnewsletter ein. Dann verpasst du keine News und bekommst immer eine Benachrichtigung, wenn er neuer Beitrag online geht.
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Prima geschrieben, Danke.
Vielen lieben Dank