Nur mit Durchhaltevermögen und Konsequenz wirst du Entspannung in deinen hündischen Alltag bekommen.

Heute spreche ich hier einmal Klartext. Ich bin ganz ehrlich: Wenn du dir einen Hund wünschst, der nicht an der Leine zieht. Einen Vierbeiner, der ohne Probleme frei laufen kann, weil er super auf den Rückruf reagiert. Einen Hund, den du überall mit hinnehmen kannst, weil er auch im größten Gewusel entspannen kann. Dann musst du aktiv etwas dafür tun!

Einen entspannten, gelassenen Hund und einen harmonischen Alltag bekommst du in den meisten Fällen nicht geschenkt und schon gar nicht von heute auf morgen. Ein entspanntes Zusammenleben musst du dir erarbeiten!

Ein Beispiel aus dem (meinem) Leben:

Vor 5 Wochen kam mein 2. Kind zur Welt. Und natürlich ist nicht alles so, wie man sich es wünscht. Viele Muttis werden mich vielleicht jetzt verstehen. Eine Schwangerschaft zerrt an den Nerven, am Körper, aber auch am Wohlbefinden. Man ist träge, nicht belastbar und vor allem ist nicht mehr alles so wie vorher.

Jetzt gibt es grundsätzlich 2 Wege, wie du mit Unwohlsein umgehen kannst. Entweder du verlierst dich in Ausreden und Selbstmittleid oder du gehst los, bleibst dran – immer mit dem Ziel vor Augen – und veränderst etwas.

Wer mich kennt, der weiß: Natürlich bin ich Typ Chacka – Ran an den Klotz. Ich gehe aktiv los, damit die überschüssigen Kilos verschwinden, ich nehme mir Auszeiten, damit ich Energie tanken kann. Ich änder die Dinge, die mich stören.

 

💜 Bist du unzufrieden in deinem Job → such dir einen neuen.

💜 Fühlst du dich unwohl in deinem Körper → sei aktiv, ernähr dich gesund und beweg dich ausreichend.

💜 Bist du traurig, weil du oft allein bist → such dir aktiv Freunde.

💜 Hast du Geldprobleme oder willst du dir einen Traum erfüllen, der gerade finanziell noch nicht erreichbar ist → such dir eine Möglichkeit mehr Geld zu verdienen!

💜 Wünschst du dir ein entspanntes Leben mit deinem Hund → Such dir Rat, trainiere und bleib dran an den Themen, die dich stören!

Wie du mit Situationen, die nicht deinen Vorstellungen entsprechen umgehst, bleibt dir überlassen. ABER, wenn du etwas erreichen willst, wenn du dich wohler fühlen willst, wenn du zufriedener sein möchtest, dann musst du etwas dafür tun! Nicht nur heute und morgen, sondern konsequent!

Wenn deinem Hund Hundebegegnungen schwer fallen, dann bringt es dir nix, wenn du sie meidest und wegrennst. Such dir Rat, um herauszufinden woran es liegt, dass es bisher noch nicht klappt. Geh der Sache auf den Grund. Finde heraus, welche Stellschrauben du noch drehen musst und dann such aktiv Situationen in denen du üben und wachsen kannst.

Wenn dein Hund nicht abrufbar ist, dann ist eine Schleppleine oder Flexileine ein Hilfsmittel, um deinem Hund dennoch eine gewisse Freiheit geben zu können. Aber du wirst auf Dauer deinen Hund nur mit gutem Gewissen frei laufen lassen können, wenn du den Rückruf strukturiert aufgebaut trainierst. Und das Ganze über mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate.

Wenn dein Hund nie zur Ruhe kommt und beim kleinsten Reiz angeknipst ist, bellt und total hochfährt, wirst du nur mit ganz viel Geduld, Verständnis und Ruhetraining Entspannung in den Alltag bekommen. Und ja auch das wird in der Regel relativ lange dauern, bis dein Hund gechillt liegen bleibt, obwohl du gerade Besuch bekommst.

 

 

Egal, welches Thema du angehen möchtest. Der Weg dahin ist oft langwierig und schwierig. Schnelle Lösungen im Hundetraining setzen nie an der Ursache an, sondern haben oftmals etwas mit Unterdrückung zutun.

Auch Rückschläge gehören dazu. Aber hey. Aus Rückschritten kannst du lernen und vor allem kannst du dann so richtig Anlauf nehmen und durchstarten.

Wenn du stetig in eine Richtung schaust, dranbleibst und nicht aufgibst. Dann wirst du auf lange Sicht hin dein Ziel erreichen bzw. Schritt für Schritt deinem Ziel näher kommen. Egal ob es das Thema 10 kg abnehmen ist, oder ob du dir ein entspanntes Zusammenleben mit meinem Hund wünschst.

Überlege dir heute einmal: Was möchtest du im Zusammenleben mit deinem Hund verändern? Welche Teilschritte sind dazu notwendig? Und auf welche Hindernisse kannst du dich jetzt schon einstellen?

Als Beispiel: Du wünschst dir eine entspannte Hundebegegnung. Dein Hund soll gechillt, ohne an der Leine zu ziehen mit dir zusammen an anderen Hunden vorbei gehen, ansprechbar bleiben und den Artgenossen ignorieren, wenn dieser fixiert, pöbelt oder wie wild an der Leine herumspringt.

Teilschritte:

  • Dein Hund akzeptiert deine Grenzen.
  • Dein Hund ist an dir orientiert und kommuniziert gern mit dir auf dem Spaziergang.
  • Dein Hund zeigt auf dem Spaziergang eine gute Leinenführung.
  • Dein Hund kann auch bei Sichtung eines Artgenossen aus weiter Entfernung seinen Blick abwenden.
  • Dein Hund kann auch bei Sichtung eines Artgenossen aus weiter Entfernung entspannt Signale ausführen.
  • Dein Hund bleibt mit dir im Kontakt und in Kommunikation, trotz Sichtung eines Artgenossen aus weiter Entfernung.
  • Dein Hund bleibt ansprechbar, wenn der Artgenosse bis auf ein paar Meter herankommt.
  • Dein Hund kann seine Leinenführung halten, auch wenn ein Artgenosse in Sichtweite ist und/ oder Stück für Stück näher kommt.

Hindernisse:

  • Du bist ratlos, warum dein Hund Artgenossen anpöbelt.
  • Du bist unsicher, ob eure Trainingsmethode die Richtige ist.
  • Du bekommst keine Entspannung in den Spaziergang.
  • Dein Hund akzeptiert deine Grenzen nicht.
  • Du bekommst deinen Hund nicht motiviert.
  • Eure Kommunikation geht aneinander vorbei.
  • Du bekommst deinen Hund nicht aus der Fixierung heraus.
  • Du hast keine Trainingsmöglichkeiten.

Du siehst, tröselst du das Ziel “Entspannte Hundebegegnung” auf, ergeben sich total viele Ansatzpunkte. Und jeden einzelnen Punkt kannst du dann wie eine kleine Checkliste abarbeiten und trainieren. So kommst du dem großen Ziel immer näher, weißt woran du trainieren kannst und bleibst motiviert und konsequent dabei.

Das gilt sowohl für die Ziele im Hundetraining, als auch für die Ziele Abnehmen, Geld verdienen, entspannte Partnerschaft und so weiter.

Du hast gefühlt schon alles versucht um mehr Entspannung in deinen Alltag mit deinem Hund zu bekommen? Du hast trotz meiner kleinen Anleitung, wie du deine Ziele auftröseln kannst, noch keine Ahnung, wie du ein Thema mit deinem Hund angehst?

Dann schreib mich gern an und wir vereinbaren einen Termin für dein kostenloses, halbstündiges Check In Gespräch. Gemeinsam schauen wir uns euer Thema an und besprechen wie ein möglicher Trainingsweg aussehen könnte.

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