Dranbleiben ist das neue Anfangen. Wie du im neuen Jahr im Hundetraining am Ball bleibst und deine hündischen Ziele erreichst.

Das neue Jahr hat begonnen. Die Ziele sind groß. Waren sie vielleicht im alten Jahr schon. Aber warum hast du sie noch nicht ganz erreicht? Weil du vielleicht nicht so motivierst und voller Freude am Training drangeblieben bist?

Lies dir die Dranbleibertipps durch, hol dir Motivation und schau an welchen Stellschrauben du noch drehen kannst, um in den nächsten 365 Tagen Vollgas zu geben.

Lieber kleine, tägliche und kurze Trainingseinheiten, als einmal volle Überforderung:

Teile dein Training in kurze, knackige und dafür regelmäßige Einheiten auf. Trainiere eine Sache lieber 5 mal am Tag für 5 Minuten, als einmal am Stück.

Dein Hund kann das Erlernte dann viel besser verarbeiten, behält die Aufmerksamkeit und ist wegen ausreichender Pausen zwischendurch nicht so schnell überfordert.

Ergo: Ihr macht kleine erfolgreiche Trainingsschritte, wenn du öfters forderst, aber nicht überforderst.

Beispiel:

Übe das Sitzenbleiben, die Leinenführung, den Rückruf lieber aller 10 Minuten ganz kurz auf dem Spaziergang. Dazwischen gibst du deinem Hund Erholungsphasen in denen du gar nix verlangst.

Setze klare, aber auch erreichbare Ziele:

Definiere für dich und deine Fellschnute klare und realistische Ziele für das Training, die du dann wiederum in kleine, wirklich minikleine Schritte unterteilst.

Warum? Jeder Erfolg, auch wenn er noch so klein ist, ist doch ein Erfolg und ein Grund zum Feiern.

Beispiel: Setz dir nicht das große Ziel, dass dein Hund entspannt an anderen Hunden vorbei läuft.

Setz dir Teilziele, die so aussehen könnten:

💜 Ich möchte, dass mein Hund auch bei Sichtung anderes anderen Hundes auf 50m Entfernung auf ein Signal hin zu mir schauen kann.

💜 Ich möchte, dass mein Hund auch bei Sichtung anderes anderen Hundes auf 50m Entfernung freiwillig zu mir schauen kann.

💜 Ich möchte, dass mein Hund auch bei Sichtung anderes anderen Hundes auf 50m Entfernung entspannt mit mir an der Leine läuft.

💜 Ich möchte, dass mein Hund auch bei Sichtung anderes anderen Hundes auf 20m Entfernung all diese Dinge zeigen kann.

💜 Ich möchte, dass mein Hund auch bei Sichtung anderes anderen Hundes auf 8m Entfernung all diese Dinge zeigen kann.

💜 Ich möchte, dass mein Hund auch in einer frontalen Hundebegegnung entspannt mit mir vorbeigehen kann. Auch wenn ich noch viel korrigieren/ motivieren und einen kleinen Bogen laufen muss.

💜 Ich möchte, dass mein Hund auch in einer frontalen Hundebegegnung entspannt mit mir vorbeigehen kann. Und das Ganze mit wenig korrigieren/ motivieren.

Ergo: Mach lieber kleine erfolgreiche Schritte und wachse stetig. Das ist immer besser als große Sprünge, die dir zwar zunächst einen mega Kick geben, aber dich dann wieder tief fallen lassen. Kleinschrittigkeit zahlt sich aus!

Führe ein Belohnungssystem für dich und deinen Hund ein:

Habt ihr einen Meilenstein erreicht? Läuft es gerade gut? Dann feier dich und deinen Hund. Belohnt euch!

Macht einen schönen Ausflug. Gönnt euch einen entspannten Kuscheltag. Macht etwas, worauf ihr schon immer einmal Lust hattet.

Das unterstützt nicht nur die Motivation weiter zu machen. Belohnt ihr euch, fördert das eure Zusammenarbeit und Beziehung. Ihr bleibt im positivem Denken und seid insgesamt fokussierter.

Ergo: Habt ihr etwas erreicht, gönnt euch was!

Bring Abwechslung in euer Training:

Nix ist so öde und nix hemmt euch mehr in eurer Entwicklung, als lange Weile, Alltagstrott und Eintönigkeit. Verändere regelmäßig die Übungen und die Übungsabläufe. Geh an neue Orte. Verändere die Anforderung, sowohl in Richtung höherer Schwierigkeitsgrad, als auch in Richtung Einfachheit. Ändere die Rituale. Hol dir neuen Input. Sei dabei kreativ.

Was dabei wichtig zu wissen ist: Ja Veränderungen bringen Herausforderungen mit sich. Aber sie lassen dich und deinen Hund wachsen. Immer die gleiche Schiene zu fahren und Rituale beizubehalten sind zwar einfacher für dich und deinen Hund, geben euch Sicherheit. ABER: Nur die Veränderung lässt euch wachsen.

Ergo: Biete euch Abwechslung, um sowohl deinen Hund als auch dich selbst herauszufordern.

Führ ein Trainingstagebuch:

Halte eure Fortschritte, aber auch eure Rückschritte in einem Tagebuch fest. Egal in welcher Form. Sei es ganz klassisch mit Zettel und Stift, in Form von Videos, durch eine Tagebuchapp oder durch das regelmäßige Posten auf Social Media Plattformen.

Das Dokumentieren von Erfolgen hilft euch, eure positive Entwicklung und eure Ziele im Auge zu behalten, motiviert zu bleiben und die Fortschritte auch zu erkennen.

Genauso hilft das Dokumentieren von Rückschritten dabei die Ursachen herauszufinden, zu reflektieren und zukünftig an den richtigen Stellschrauben zu drehen. Um vielleicht einen veränderten Weg in Richtung Ziel einzuschlagen.

Ergo: Behalte eure Ziele durch kurze Tagebucheinträge im Blick. Bleib motiviert und voller Fokus.

Bilde dich weiter:

Ob du jetzt für Beschäftigungskurse, Trainingsspaziergänge oder andere Gruppenstunden in die Hundeschule gehst, dir einen Hundetrainer für Einzelstunden buchst, dich mit Büchern beliest, Podcast hörst, Online Seminare und Kurse belegst oder dir einfach nur ständig auf Social Media Hundebeiträge hereinziehst. Egal!

Egal wie, du brauchst für eure Weiterentwicklung Ideen und Inspirationen. Und die kannst du dir nur von Außen holen. Das hilft dir dich und dein Hundetraining zu überdenken und zu reflektieren, Veränderungen vorzunehmen und euren Trainingsweg zu finden.

Ergo: Wissen ist ein Schatz. Hüte und vermehre ihn!

Bau dir dein persönliches Netzwerk auf:

Gemeinsam statt Einsam. Such aktiv den Austausch mit anderen Hundebesitzern und Trainern. Der Kontakt zu Gleichgesinnten motiviert, inspiriert und lässt euch wachsen.

Achte aber darauf Kontakte zu pflegen, die dir und deinen Hund wirklich gut tun. Distanziere dich von Menschen, die euch Energie kosten.

Ergo: Hör auf dein Bauchgefühl und such dir Unterstützung.

Vergiss den Spaß bei der ganzen Sache nicht:

Integriere Spiel, Spaß und Spannung in euer Training. Kombiniere grundlegende Signale und Übungen mit Pausen und Action.

Mach zum Beispiel nach einer kurzen Trainingseinheit ein Zieh- und Zerrspiel mit deinem Hund. Kombiniere das Ballwerfen mit kurzen Impulskontroll- und Frustrationsübungen und lass deinen Hund dann auch mal Vollgas geben.

Die Kombination aus Ordnung, Regeln, Impulskontrolle, Frust ertragen, aber auch Action, Pausen, Vollgas geben ist der Schlüssel zum Erfolg, motiviert und stärkt euer Vertrauen ineinander.

Wichtig dabei: Du bestimmst, wann Ordnung angesagt ist und wann Gas gegeben werden darf.

Ergo: Sei nicht zu verbissen und gönn euch Pausen und Spaß. Das baut Anspannungen und Frust wieder ab.

So das waren einige kleine Tipps, die dir vielleicht ein bisschen helfen.

Das Wichtigste ist allerdings, dass du nicht nur anfängst, sondern stetig und immer dranbleibst. Auch bzw. gerade dann, wenn es derzeit nur bergab geht. Auch wenn es gerade einmal schwer ist.

Kontinuität und die Fähigkeit sich immer wieder neu zu motivieren sind deine Schlüsselfaktoren für eure hündischen Ziele.

 

Du willst im neuen Jahr endlich dranbleiben? Dann mach das Mach das Hundetraining zu einem täglichen Ritual.

Ab Februar 2024 wird es mehr Stetigkeit, Kontinuität und Motivation die Hundeheldinnen Quick Tipps geben.

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